Die Schülerin Heejin (gespielt von Nam Sangmi) hat eine kleine Schwester, Sojin (gespielt von Shim Eunkyung). Diese verschwindet eines Tages plötzlich spurlos. Anstatt aber mit der Polizei zusammenzuarbeiten, konzentriert sich ihre Mutter (Kim Boyeon) auf ihre Gebete. Sie ist eine fanatische Kirchengängerin.
Während die Polizei hilflos nach dem verschwundenen 14-jährigen Kind sucht, begeht ein Nachbar Selbstmord. Er hinterlässt Sojin ein Testament. Indessen steigen die Spekulationen darüber, ob Heejin womöglich von einem Geist besessen ist, denn sie beginnt plötzlich vom verstorbenen Nachbarn zu träumen.
Im Film geht es um eine Familie, die nahezu nichts hat. Sie leben in einer dürftigen Unterkunft inmitten eines Armenviertels. Die Eltern sind arbeitslos, die beiden Kinder gewieft und quasi zum Trickbetrug geboren. Durch eine glückliche Fügung der Umstände ergattern sie eine Anstellung im Haus einer gut betuchten Familie und von da an nimmt alles seinen Lauf.
Mehr darf man tatsächlich nicht zur Handlung sagen, denn sie ist so komplex und verstrickt, dass man ihr zu viel vorwegnehmen würde.
Auch, wenn es zu Beginn nicht den Anschein erweckt, so hat man es hier mit einem waschechten Thriller zu tun. Er braucht nur seine Zeit, um sich zu entfalten.
Die einzigartige Erzählweise von Bong Joonho erkennt man einfach und die ist es letzten Endes, die dem Film seinen einzigartigen Charme verleiht.
Nur so viel noch: Man rechnet nicht mit den Entwicklungen, obwohl man sich anmaßt, recht früh zu wissen, wohin sich die Handlung begibt.
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