Koreanische Kosmetik

Olive Young bringt 19 K-Beauty-Marken zu Sephora in die USA

K-Beauty bekommt in den USA deutlich mehr Regalfläche: Seit dem 20. August ist eine von Olive Young zusammengestellte Auswahl in mehr als 500 amerikanischen Filialen von Sephora und im US-Onlineshop erhältlich. Es handelt sich nicht um komplette Shops von Olive Young, sondern um eigene Bereiche innerhalb von Sephora.

Zum Start gehören mehr als 100 Produkte von 19 Marken zum Sortiment: Abib, Arencia, BANILA CO, beplain, BIOHEAL BOH, Cell Fusion C, FATION, FULLY, HEVEBLUE, make p:rem, ma:nyo, MENOKIN, REJURAN Cosmetics, S.NATURE, SUNGBOON EDITOR, THOME, Torriden, WELLAGE und WHIPPED.

Den amerikanischen Verkaufsstart feierte Olive Young Global auch mit einem offiziellen Reel aus einer Sephora Filiale.

 

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Der Schwerpunkt liegt klar auf Hautpflege. Olive Young erklärt, die Marken nach ihrer Leistung im koreanischen Markt, ihrer Beliebtheit bei Kundinnen und Kunden sowie ihrem Trendpotenzial ausgewählt zu haben. Damit verkauft Sephora nicht einfach nur einzelne koreanische Bestseller, sondern übernimmt eine kuratierte Auswahl eines der wichtigsten Beautyhändler Südkoreas.

Besonders sichtbar ist die Kooperation im Flagship-Store von Sephora am Times Square in New York, wo ein eigener Bereich eingerichtet wurde. Welche Produkte tatsächlich verfügbar sind, kann sich je nach Filiale unterscheiden. Der vollständige Überblick ist deshalb am einfachsten über die amerikanische Webseite von Sephora zu finden.

Die Zusammenarbeit soll außerdem international wachsen. Noch 2026 sind Starts in Hongkong, Singapur, Malaysia und Thailand geplant. 2027 sollen unter anderem Großbritannien, Australien und Märkte im Nahen Osten folgen. Ein konkreter Start für Deutschland oder Österreich wurde bislang nicht angekündigt.

Für K-Beauty-Fans ist der Schritt trotzdem interessant: Marken, die bisher vor allem über internationale Onlineshops oder Importe erhältlich waren, können in den USA nun direkt getestet werden. Gleichzeitig wird Olive Young außerhalb Koreas stärker als Kurator wahrgenommen – nicht nur als Händler mit sehr vielen Produkten.